Google Images wird 25 Jahre alt und erhält ein Pinterest-ähnliches Design-Update

Ein scrollbarer Bild-Feed, personalisierte Sammlungen und von KI generierte Bilder in Suchergebnissen kommen in den nächsten Wochen zu Google Images.

AI2Day Newsdesk· 3 min read
A modern desktop computer monitor displaying a dense, colourful grid of lifestyle and nature photographs arranged in a scrollable mosaic, soft natural light fro
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Wichtigste Punkte

  • Google Images wird diese Woche 25 Jahre alt und ersetzt seine schlichte Such-Homepage durch eine personalisierte, scrollbare Bildergalerie.
  • Der neue Feed wird in Echtzeit aktualisiert und passt sich an die Interessen jedes angemeldeten Nutzers an.
  • Angemeldete Desktop-Nutzer in den USA werden das neue Homepage-Design in den kommenden Wochen ausgerollt bekommen, zunächst nur in englischer Sprache.
  • Google Search erhält auch die Möglichkeit, Bilder in AI Overviews zu generieren – diese sind die von KI verfassten Antwortfelder, die oben in den Suchergebnissen erscheinen – unter Verwendung eines Modells namens Imagen 2 Lite.
  • Wie Google verhindern wird, dass die Funktion KI-generierte Bilder für sensible Themen wie aktuelle Ereignisse erstellt, ist noch nicht geklärt.

Google Images hat Sie früher begrüßt mit praktisch nichts: einer Suchleiste, einigen Tabs und viel weißem Raum. Das wird sich bald ändern.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Plattform ersetzt Google diese leere Homepage durch einen scrollbaren Feed mit Bildern, die Ihnen gefallen könnten – zusammengestellt aus dem gesamten Web und in Echtzeit aktualisiert. Denken Sie an Pinterest oder Imgur: ein dichtes, visuelles Raster, das Sie durchstöbern können, bevor Sie auch nur ein einziges Wort eingeben.

Sie können Bilder auch in Sammlungen speichern, die als Tabs oberhalb des Feeds angezeigt werden, sodass Sie sie später leicht wiederfinden. Das ist praktisch, wenn Sie beispielsweise Ideen für Küchenfliesen sammeln oder nach jenem Sofa suchen, das Sie letzten Dienstag gesehen haben.

Die neue Homepage wird in den kommenden Wochen für angemeldete Desktop-Nutzer in den USA ausgerollt, nur auf Englisch. Es gibt noch keine Informationen darüber, wann sie für alle anderen verfügbar ist.

Sollten Nutzer sich Sorgen machen, dass KI-generierte Bilder in Suchergebnissen erscheinen?

Nicht unmittelbar, aber es ist wichtig zu wissen, dass sie kommen. Google fügt die KI-Bildgenerierung auch direkt in AI Overviews ein – diese sind die KI-geschriebenen Zusammenfassungsfelder, die bereits oben in vielen Suchergebnissen erscheinen. Das Tool verwendet ein Google-KI-Modell namens Imagen 2 Lite, um Bilder spontan zu erstellen. In Googles eigenen Demo-Prompts werden Formulierungen wie „helfen Sie mir zu visualisieren" oder „erstellen Sie eine visuelle Darstellung" verwendet, beispielsweise um sich verschiedene Sofas in Ihrem Wohnzimmer vorzustellen, bevor Sie eines kaufen.

Das klingt sinnvoll. Die offene Frage sind die Schutzmaßnahmen. Zuerst von The Verge berichtet, hat Google noch nicht erklärt, welche Prompts die Bildgenerierung auslösen oder wie es verhindern wird, dass das Tool KI-generierte Bilder für Themen erstellt, bei denen dies problematisch sein könnte, wie Nachrichten oder politische Ereignisse. Wir aktualisieren diese Geschichte, wenn Google diese Fragen beantwortet.

Für jetzt ist das praktische Ergebnis einfach. Wenn Sie Google Images auf dem Desktop nutzen und angemeldet sind, können Sie bald mit einer lebendigeren Homepage rechnen. Und wenn Sie ein generiertes Bild in einer Suchantwort sehen, denken Sie daran, dass es von KI erstellt wurde, nicht aus dem Web gefunden.

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