George Lucas sagt, KI ist die Zukunft der Filmproduktion – Kritiker sind wie Maschinenstürmer, die Autos ablehnten
Der Star-Wars-Schöpfer, inzwischen 82 Jahre alt, erklärte in einem Interview, dass künstliche Intelligenz Filme leichter produzierbar macht und dass Widerstand sinnlos ist. Seine Äußerungen positionieren ihn klar in einer der schärfsten Debatten Hollywoods.

Wichtigste Punkte
- George Lucas, Regisseur der ursprünglichen Star-Wars-Trilogie, befürwortete in einem Interview von 2024 öffentlich KI als Filmproduktions-Tool.
- Lucas, 82 Jahre alt, sagte, KI macht es „viel einfacher", Filme zu produzieren.
- Er verglich KI-Kritiker mit Menschen, die Pferd und Wagen ablehnten, als Autos kamen, und deutete an, dass Widerstand aussichtslos ist.
- Die Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Hollywoods Gewerkschaften und Drehbuchautoren weiterhin für Grenzen bei der KI-Nutzung in der Produktion kämpfen.
George Lucas hat die Gabe, sich für eine Seite zu entscheiden und diese laut zu verteidigen. Dieses Mal wandte er diesen Hang auf künstliche Intelligenz an – den Sammelbegriff für Computersysteme, die Bilder erzeugen, Skripte schreiben und Stimmen imitieren können, alles Aufgaben, mit denen Studios derzeit experimentieren.
In einem Gespräch mit A Rabbit's Foot sagte Lucas unmissverständlich: „Künstliche Intelligenz bedeutet, dass es für uns viel einfacher ist, Filme zu machen." Er ging weiter und verglich Menschen, die sich gegen KI-Tools sträuben, mit jenen, die einst an Pferden und Wagen festhielten, anstatt das Auto zu akzeptieren. Die Botschaft war deutlich: passen Sie sich an oder bleiben Sie zurück.
„Es gibt nichts, das man dagegen tun kann", fügte er hinzu.
Diese Darstellung, berichtet von The Guardian AI, wird vielen Menschen in der Branche wehtun. Autoren und Schauspieler streikten 2023 teilweise mehrere Monate lang aus Angst, dass Studios KI nutzen würden, um menschliche Kreativität billig zu ersetzen. Die Gewerkschaften erreichten einigen Schutz, aber die Debatte endete damit nicht.
Sollten gewöhnliche Filmfans sich Sorgen machen?
Nicht unmittelbar, aber die Verschiebung, die Lucas beschreibt, berührt bereits die Werke, die Menschen sehen. KI-Tools werden heute verwendet, um altes Filmmaterial zu bereinigen, Hintergrundbilder zu erzeugen, Dialoge in andere Sprachen zu übersetzen und dabei Lippenbewegungen anzupassen, und um digitale Versionen von Schauspielern zu erstellen – manchmal ohne deren Wissen oder Zustimmung.
Für das Publikum liegt das praktische Risiko nicht darin, dass Filme über Nacht schlechter werden. Es liegt darin, dass die Menschen, die sie schreiben, aufführen und gestalten, allmählich verdrängt werden – mit weniger Arbeitsplätzen und schwächeren Verträgen –, während Studios austesten, wie viel KI ersetzen kann.
Lucas selbst ist kein unparteiischer Beobachter. Seine Firma Industrial Light and Magic verbrachte Jahrzehnte damit, visuelle Effekttechnologie zu entwickeln, die neu definierte, was Filme leisten konnten. Er hat immer auf Werkzeuge gewettet, die andere für bedrohlich hielten.
Aber „so funktioniert Fortschritt" ist etwas anderes als „das ist gut für die betroffenen Menschen". Das Auto ersetzte das Pferd. Es setzte aber auch Stallknechte und Kutschenbauer auf die Straße, und es brauchte Jahrzehnte neuer Regeln, um Straßen sicher zu machen.
Die KI-in-Hollywood-Debatte befindet sich in einer ähnlichen frühen, chaotischen Phase.
Achten Sie auf diese Zeichen, dass sich die Debatte entwickelt:
- Studio-Verträge, die KI-generierte Auftritte ein- oder ausschließen, besonders für Hintergrundcharaktere und Spracharbeit.
- Nachrichten von Schauspielern, die digitale Versionen ihrer selbst entdecken, die ohne Genehmigung verwendet wurden.
- Neue Gewerkschaftsabkommen, die klarere Regeln setzen, was KI in einer Produktion tun kann und nicht tun kann.



