Amerikas Moment der Humanoiden Roboter: Agility Robotics CEO legt Sechs-Punkte-Plan vor

Peggy Johnson will, dass die Bundespolitik mit dem Fabrikfloor Schritt hält. Das ist das, was sie fordert, und warum es für amerikanische Arbeitnehmer wichtig ist.

AI2Day Newsdesk· 3 min read
A sleek silver humanoid robot standing upright on a large warehouse floor lined with metal shelving and cardboard boxes, warm industrial overhead lighting casti
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Wichtigste Punkte

  • Die CEO von Agility Robotics, Peggy Johnson, veröffentlichte 2025 sechs politische Empfehlungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Vereinigten Staaten in der Humanoid-Robotik zu sichern.
  • China produziert derzeit 90 % der weltweiten Dauermagnete, die in Robotermotoren verwendet werden, was ihm einen großen Vorteil in der Lieferkette verschafft.
  • China kündigte 2023 an, bis 2025 Humanoide Roboter in großem Maßstab zu produzieren, mit einer bereits etablierten nationalen Strategie.
  • Johnson argumentiert, dass ohne gezieltes Handeln der USA die inländische Industriebasis für Robotik schwächer werden könnte, mit Folgen für die nationale Sicherheit.
  • Kosten bleiben das größte Hindernis, das kleine Hersteller derzeit von der Einführung Humanoid-Roboter abhält.

Humanoide Roboter, Maschinen, die ungefähr in der Form eines menschlichen Körpers gebaut sind, um in für Menschen ausgestatteten Räumen arbeiten zu können, sind längst nicht mehr eine Laborneugier. Sie heben Kartons in Lagern und gehen jetzt über Fabrikböden. Agility Robotics, eines der Unternehmen, das diese Verschiebung am stärksten vorantreibt, glaubt, dass der Trend sich nur noch beschleunigen wird.

Aber Agilitys Vorstandsvorsitzende Peggy Johnson macht sich Sorgen, dass die Vereinigten Staaten nicht bereit sind für das, was als nächstes kommt.

In einem kürzlichen Video legte Johnson sechs Dinge dar, die sie Politikern wünscht. Ihre Sorge ist einfach: China hat einen Plan, und die USA nicht.

Das Lieferkettenproblem ist dringend. Johnsons erster Punkt betrifft Teile. Roboterhersteller müssen bestimmte kritische Komponenten importieren, weil amerikanische Fabriken noch nicht genug davon produzieren. Dauermagnete, kleine, aber leistungsstarke Magnete, die in den Motoren sitzen, die die Gelenke eines Roboters bewegen, sind ein klares Beispiel. China produziert 90 % des weltweiten Angebots, laut einem McKinsey-Bericht. Johnson fordert Politiker auf, die inländische Produktion zu finanzieren, damit die Versorgung nicht unterbrochen werden kann.

China kündigte 2023 an, bis 2025 Humanoide Roboter in großem Maßstab zu produzieren, unterstützt durch eine umfassende nationale Strategie. Johnson möchte, dass die USA etwas Ähnliches entwickeln: einen koordinierten Plan über Bundesbehörden und Privatindustrie hinweg. Wie zuerst vom Robot Report berichtet, warnte sie, dass das Zurückbleiben nicht nur ein geschäftliches Problem ist, sondern ein Risiko für die nationale Sicherheit.

Was bedeutet dies für gewöhnliche Arbeitnehmer?

Johnson fordert Politiker nicht auf, die Menschen, die bereits in Fabriken arbeiten, zu ignorieren. Sie fordert speziell Investitionen in Schulungsprogramme, Berufsausbildungen und Partnerschaften mit technischen Hochschulen, damit Arbeitnehmer die Fähigkeiten entwickeln, um Roboter zu warten und neben ihnen zu arbeiten, anstatt einfach durch sie ersetzt zu werden. Forschungen, auf die sie sich bezieht, deuten darauf hin, dass Roboter Menschen häufiger ergänzen als sie vollständig ersetzen.

Ihre anderen drei Empfehlungen sind praktische Verwaltungsaufgaben. Sie möchte Sicherheitsstandards, die von Industriegruppen entwickelt werden, nicht von langsamer beweglicher Regulierung auferlegt werden, um die Innovation voranzutreiben. Sie möchte Anreize, wie subventionierte Darlehen oder Programme für Frühanwender, um kleinen und mittleren Herstellern bezahlbar zu machen. Und sie möchte klare Regeln für Regierungskäufe, damit Agenturen in Logistik und Verteidigung Humanoide Roboter kaufen können, ohne in der Beschaffungsbürokratie erstickt zu werden.

Die Preisbarriere ist real. Ein Humanoid-Roboter kostet heute viel mehr als der Jahreslohn des Arbeiters, dem er helfen könnte, weshalb nur große Unternehmen derzeit experimentieren können. Johnsons Einsatz für Finanzierungsinstrumente zielt direkt auf diese Lücke ab.

Ob der Kongress bei einer dieser Maßnahmen tätig wird, bleibt abzuwarten. Klar ist, dass die Maschinen bereit sind. Das Regelwerk nicht.

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