Cognition kauft Poke für bis zu 100 Millionen Dollar, um seinen KI-Coding-Assistenten benutzerfreundlicher zu gestalten
Das Startup hinter Devin, einer KI, die Code schreibt und korrigiert, hat eine Chat-App erworben, die sich eher wie ein Gespräch als wie eine Befehlszeile anfühlt. Die Wette: Persönlichkeit verkauft sich.

Wichtigste Punkte
- Cognition, das Startup hinter dem KI-Coding-Agent Devin, hat Poke in einem Deal im niedrigen neunstelligen Bereich erworben (denken Sie an etwas unter 100 Millionen Dollar).
- Poke ist ein KI-Assistent, der sich anfühlt, als würde man mit einem Freund texten, anstatt Befehle in eine Suchleiste einzugeben.
- Die Übernahme signalisiert, dass die Art und Weise, wie eine KI mit Ihnen spricht, genauso wichtig wird wie die zugrunde liegende Technologie, die sie zum Laufen bringt.
- Noch keine Preisänderungen für Devin, aber der Deal deutet auf ein bevorstehendes Produkt-Update hin.
Cognition, das Startup, das Devin entwickelt hat – einen KI-Coding-Agent (Software, die Code selbstständig lesen, schreiben und debuggen kann) – hat Poke gekauft, einen Sprach-KI-Assistenten, der sich anfühlt wie das Texten mit einem Freund statt das Ausfüllen eines Formulars. TechCrunch AI berichtete zuerst über den Deal, der Poke im niedrigen neunstelligen Bereich bewertet.
Wenn das für eine Chat-App viel klingt, hier ist die Logik.
Was macht Poke eigentlich?
Poke entfernt den formalen, roboterhaften Ton, auf den die meisten KI-Tools standardmäßig zurückgreifen, und ersetzt ihn durch etwas, das näher an einer Gruppen-Chat kommt. Sie fragen es so, wie Sie einen Freund fragen würden, und es antwortet auf die gleiche Weise. Keine steife Ausdrucksweise, keine Menüs.
Die meisten Menschen, die einen Chatbot ausprobiert haben, haben diese leichte Unbeholfenheit gespürt – das Gefühl, dass Sie die Dinge genau richtig formulieren müssen, sonst wird das Tool verwirrt. Poke wurde entwickelt, um diese Reibung zu beseitigen.
Warum würde sich ein Coding-Unternehmen um Chat-Stil kümmern?
Devin ist bereits einer der leistungsfähigeren KI-Coding-Agenten auf dem Markt. Es kann ein Projekt planen, den Code schreiben, seine eigenen Fehler erkennen und sie beheben. Die technische Seite ist stark. Worauf Cognition jetzt setzt, ist, dass das Gefühl, ein Tool zu benutzen, genauso wichtig ist wie das, was es kann.
Stellen Sie sich das so vor. Zwei Klempner könnten gleich geschickt sein, aber Sie rufen immer denjenigen an, der Ihnen wirklich erklär, was schief gelaufen ist – in verständlicher Sprache. Cognition will, dass Devin dieser Klempner ist.
Die Übernahme bringt Pokes Interaktionsmodell direkt in Devins Entwicklung ein. Wann oder wie die Änderungen im Produkt erscheinen, wurde noch nicht angekündigt.
Was bedeutet das für Sie?
Wenn Sie Devin oder ein anderes KI-Coding-Tool verwenden, erwarten Sie, dass die breitere Branche im nächsten Jahr stärker auf Ton und Persönlichkeit drängt. Dieser Deal ist ein Signal, nicht nur ein Produkt-Update. Große Laboratorien und gut finanzierte Startups beobachten, wie sich Nutzer während einer Sitzung tatsächlich fühlen – nicht nur, ob die Ausgabe korrekt ist.
Für alle, die KI-Assistenten zum ersten Mal ausprobieren, ist das eigentlich gute Nachricht. Tools werden leichter zu bedienen.
| Käufer | Cognition (Hersteller von Devin) |
| Akquiriert | Poke |
| Deal-Wert | Niedrige neunstellige Ziffer |
| Devins Rolle | KI-Coding-Agent |
| Pokes Rolle | Sprach-KI-Assistent |
Datenschutzhinweis, den Sie kennen sollten: Wenn zwei KI-Unternehmen ihre Produkte zusammenführen, könnten Ihre Chat-Daten von einer eventually in die Systeme der anderen fließen. Es lohnt sich, Cognitions aktualisierte Datenschutzrichtlinie zu überprüfen, sobald eine Produktintegration live geht.



