KI baut Stellen ab. Das sind die menschlichen Fähigkeiten, die noch zählen
Ein Beschäftigter im öffentlichen Dienst, der sich seiner zweiten Umstrukturierung in zwei Jahren gegenübersieht, verkörpert eine Angst, die Millionen teilen. Arbeitspsychologen sagen, dass drei Fähigkeiten Sie voranbringen können.

Wichtigste Punkte
- Paul, technischer Manager im öffentlichen Dienst, stand 2025 einer zweiten Runde von KI-bedingten Stellenabbau gegenüber, während seine Partnerin schwanger war und das Paar gerade sein erstes Haus gekauft hatte.
- Arbeitgeber führen zunehmend KI als Grund für Personalabbau an, nicht nur für Umstrukturierungen von Positionen.
- Forschende deuten auf Neugier, Demut und emotionale Intelligenz als menschliche Fähigkeiten hin, die am wenigsten wahrscheinlich durch automatisierte Systeme ersetzt werden.
- Emotionale Intelligenz, die Fähigkeit, die Gefühle anderer Menschen zu erkennen und darauf zu reagieren, wird von Arbeitspsychologen als zunehmend wertvoll beschrieben, da KI mehr Routineaufgaben übernimmt.
Paul sah es das erste Mal nicht kommen. 2024 wurde seine technische Führungsposition umstrukturiert. Er fand neuen Halt, und dann kam Anfang dieses Jahres eine Welle von Medienberichten: seine Geschäftsgruppe stand auf einer Sparmaßnahmen-Liste. Die offizielle Mitteilung nannte diesmal KI als Kostensparmaßnahme.
„Sie sagen, dass es nicht um Entlassungen geht", sagte er dem Guardian, „aber hey, mein ganzes Team wird verschwinden."
Der Zeitpunkt war brutal. Paul und seine Partnerin erwarten ihr erstes Kind und haben gerade eine Hypothek unterzeichnet. AI2Day verfolgt dieses Muster seit dem 13. Juli 2026, als wir darüber berichteten, welche Karrieren für Algorithmen am schwierigsten zu automatisieren sind; Pauls Situation ist nun eine schärfere Version derselben Geschichte.
In öffentlichen und privaten Sektoren beobachten Arbeitnehmer, wie KI die Aufgaben übernimmt, auf denen ihre Jobs aufgebaut waren: Forschung, Schreiben, Datenanalyse, Kundenanfragen.
Die Arbeitspsychologen Gaynor Parkin und Dave Winsborough argumentieren, dass die Antwort nicht darin besteht, die Maschine zu übertrumpfen. Konzentriert euch auf das, das Maschinen noch schlecht können.
Sie nennen drei Bereiche.
Erstens Neugier. Sucht weiterhin nach neuen Ideen außerhalb eurer normalen Routine. KI kann dir helfen, ein Thema schneller zu erkunden, aber echtes Engagement mit der Welt um dich herum ist wichtiger als jeder Prompt, den du eingibst.
Zweitens Demut, die sie als Selbstbewusstsein rahmen. Verstehe, was dich energetisiert und wo du steckenbleibst, und bitte dann Personen, denen du vertraust, um ehrliches Feedback: was anfangen, beenden, beibehalten. Kein automatisiertes System kann diese Reflexionsschleife für dich durchlaufen.
Drittens emotionale Intelligenz. Deine Fähigkeit, dich mit anderen zu verbinden, echte Empathie zu zeigen, achtsam zu kommunizieren. Parkin und Winsborough argumentieren, dass diese Fähigkeit an Wert gewinnt, wenn KI Routinearbeit übernimmt, nicht weniger.
Werden diese Fähigkeiten deinen Job tatsächlich schützen?
Ehrlich gesagt, keine Fähigkeit ist eine Garantie. Ganze Teams, wie Pauls Team, können immer noch verschwinden, unabhängig davon, wie emotional intelligent oder neugierig ihre Mitglieder sind. Was diese Fähigkeiten tun, ist, Sie schwerer zu ersetzen in den verbleibenden Rollen zu machen, anpassungsfähiger, wenn sich Rollen ändern.
Für Paul ist die Situation immer noch ungeklärt. Die Arbeitnehmer, die auf KI-gestörten Märkten am besten abschneiden, sind diejenigen, die in Beziehungen investieren und weiterhin um Feedback bitten, bevor eine Krise die Sache erzwingt.
Maschinen sind sehr gut darin, Informationen zu verarbeiten. Sie sind noch schlecht darin, sich darum zu kümmern, ob es dir gut geht.



