YouTube zahlt Creators nicht mehr für KI-Müll, gefälschte Personen und verstörendes Material

Drei neue Inhaltskategorien blockieren Creators jetzt davon, auf YouTube Geld mit Anzeigen zu verdienen. Hier ist, was sich geändert hat und was es für alle bedeutet, die Videos ansehen oder erstellen.

AI2Day Newsdesk· 3 min read
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Wichtige Punkte

  • YouTube aktualisierte seine Monetisierungsrichtlinien am 16. Juli 2025 und fügte drei spezifische Inhaltstypen hinzu, die keine Anzeigeneinnahmen generieren dürfen.
  • Die Richtlinien decken generische oder repetitive KI-generierte Videos, emotional manipulative Inhalte und KI-Personen ab, die über Gesundheit oder Finanzen sprechen.
  • YouTubes Partner-Programm, das Creators durch Anzeigen und Abos bezahlt, schließt nun Kanäle aus, die zu viel von einem dieser drei Typen produzieren.
  • Matt Halprin, Leiter von YouTubes Trust- und Safety-Abteilung, sagte, das Ziel sei es, „Content Farming" zu stoppen, bei dem Creators ihre Kanäle mit schnellen, wenig aufwendigen Videos überfluten, nur um Anzeigengelder zu kassieren.

YouTube hat die Regeln zur Entscheidung, welche Creators bezahlt werden, unauffällig verschärft, und die Aktualisierung zielt direkt auf KI-generierte Inhalte ab.

Am 16. Juli aktualisierte die Plattform ihre Richtlinien für das YouTube Partner-Programm. Das Partner-Programm ist das System, das es Creators ermöglicht, mit den Anzeigen zu verdienen, die du vor und während Videos siehst. Die Änderungen, zuerst von TechCrunch AI berichtet, präzisieren eine Politik, die YouTube bereits letztes Jahr einführte und das, was es „unechte Inhalte" nannte, bereits verbot.

Dieses Mal erklärt YouTube genau, was das bedeutet.

Was gilt jetzt als unbezahlter Inhalt?

YouTube blockiert jetzt die Monetisierung für drei spezifische Kategorien.

Die erste sind generische, repetitive oder vorlagenbasierte Videos. Denk an einen Kanal, der Hunderte nahezu identische Clips ausspuckt, vielleicht mit KI-Bildtools oder Stock-Animation, ohne originale Geschichte oder Standpunkt. Tutorial-Videos können auch hierher fallen, wenn sie einfach Inhalte kopieren, die bereits die Plattform überfluten.

Die zweite ist „abstoßende" oder emotional manipulative Inhalte. Halprin gab ein deutliches Beispiel: ein Video, das ein Tier in Bedrängnis zeigt, eingerichtet nur so, dass ein Retter hereinfliegen und Klicks sammeln kann. YouTube sagt, dass seine eigenen Zuschauer sich über diese Art von Inhalten beschwert haben und sagten, sie würden sie nicht zurückkehren lassen.

Die dritte zielt auf KI-Personen ab, die über sensible Themen sprechen. Eine KI-Person ist ein digitales Charakter, gebaut mit künstlichen Intelligenz-Tools, das wie eine echte Person aussieht oder klingt, aber es nicht ist. YouTube möchte nicht, dass diese Charaktere Ratschläge zu Gesundheit, Medizin, Rechtsfragen oder persönlichen Finanzen geben, Bereiche, in denen falsche Informationen echten Schaden anrichten.

Jeder Kanal, der sich stark auf eine der drei Kategorien stützt, verliert den Zugang zu Anzeigen- und Aboinnahmen.

Halprin war vorsichtig zu sagen, dass KI selbst nicht der Feind ist. „KI kann es Menschen tatsächlich ermöglichen, viele Videos zu machen," sagte er in einem Creator Insider-Video letzte Woche. „Manchmal sind diese Videos großartig, und es verbessert wirklich die Kreativität." Das Problem entsteht, wenn dieselben Tools Fluten von nahezu identischen Clips produzieren, ohne Handwerk dahinter.

YouTubes finanzielle Motivation hier ist unkompliziert. Die Plattform verdient jetzt mehr mit Werbung als rival Streaming-Dienste und hat Netflix in der durchschnittlichen täglichen Nutzung weltweit überholt. Die Website mit billigem Füllstoff zu füllen würde Werbetreibende abschrecken.

Was das für Zuschauer bedeutet: Die Änderungen sollten im Laufe der Zeit das Volumen repetitiver oder verstörender Videos verringern, die in Empfehlungen auftauchen. Es wird nicht über Nacht passieren, und Durchsetzung hinkt der Politik immer hinterher.

Was das für Creators bedeutet: Wenn du KI-Tools verwendest, um Videos zu machen, wird YouTube jetzt fragen, ob dein Inhalt etwas Originelles hinzufügt. Wenn ja, richten sich diese Regeln nicht an dich.

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